Der Verein

wurde 2010 in Rostock gegründet. Damals kamen engagierte Eltern zusammen, die zum Thema gesunde Ernährung in Schulen Projekte anstoßen wollten.

Im Austausch der Mitglieder wurde jedoch klar, dass gesunde Ernährung sicher ein wichtiges Thema ist, aber dass die Nutzung der digitalen Medien durch die Kinder viel größere Probleme und Diskussionen auslösten. Da Frau Rechtsanwältin Gesa Stückmann sich bereits seit 2007 im Bereich der Medienkompetenz durch Vorträge an Schulen engagierte, wurde beschlossen, den Vereinszweck zu ändern und sich Projekten zur Vermittlung von Medienkompetenz zu widmen.

Zweck des gemeinnützigen Vereins Prävention 2.0 e.V. ist die nachhaltige und langfristige Förderung der Gesundheits- und Kriminalprävention, und hier insbesondere die Aufklärung über Cybermobbing, Cybergrooming und Urheberrechtsverletzungen im Internet.

Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:

  • Sensibilisierung und Aufklärung der Öffentlichkeit über das Internet als neuen Tatort für Gewalt, Straftaten und Mobbing,
  • Beratung von Opfern und Betroffenen,
  • Erforschung und Beobachtung des gesellschaftlichen Verhaltens im Internet und anderswo,
  • Durchführung von Präventionsprojekten an Schulen und in Bildungseinrichtungen zur Kriminal- und Gesundheitsprävention,
  • Angebote zur Vermittlung von Medienkompetenz und Vernetzung

 

Neben den Vorträgen von Rechtsanwältin Stückmann an Schulen vor Ort übernahmen wir Ende 2017 die Durchführung ihres Projektes „Law4school“. Von 2015 bis 2017 hatten die Webinare von Law4school rund 50.000 Teilnehmer. Das Feedback zu diesen Vorträgen überzeugt uns, dass wir mit unseren Angeboten einen wirkungsvollen Beitrag zur Medienkompetenzvermittlung leisten:
… Dank des Webinares, … haben wir einen sehr viel informierteren Blick auf das Thema. Meine Tochter fand die „Aufklärung“ von außen sehr hilfreich, waren Ihr manche Straftaten und Gefahren gar nicht klar – und mir auch nicht. …
… danke für das tolle Webinar. Die Schüler waren alle begeistert, obwohl sie im Vorfeld der Meinung waren, sie bräuchten sowas nicht, da sie schon alles wissen. …
… das war eine gelungene Veranstaltung. Sie haben die Schüler dort abgeholt, wo sie sich im Netz befinden, ohne zu moralisieren. … Wir sind in der Schule schon lange auf der Suche nach einer Veranstaltung zu dieser Thematik, da wir die Entwicklung verzeichnen, dass unsere Schüler mehr Probleme im Internet haben als mit Drogen und Alkohol. …

Mit der seit 2016 jährlich stattfindenden Bundesjugendkonferenz Medien (BJKM) konnten wir erreichen, dass sich ehrenamtlich im Bereich Medienkompetenzvermittlung tätige  Jugendliche aus ganz Deutschland erstmalig bundesländerübergreifend austauschen konnten. Das Feedback der Teilnehmer und die ständig wachsende Zahl von Anfragen zur Teilnahme an der Konferenz,  zeigt ganz klar den Bedarf an Vernetzung und Austausch. Denn auch hier ist, wie bei der Schule an sich, die Ausbildung der Medienscouts föderal unterschiedlich organisiert und auch teilweise mit unterschiedlichen Inhalten. Dabei ist in ganz Deutschland die Problematik einheitlich. Überall gibt es Probleme mit Cybermobbing, Cybergrooming, Hatespeech usw. und  auch überall wünschen sich Jugendliche Hilfe bei der sinnvollen Nutzung Ihrer Handys, der Einrichtung ordentlicher Social Media Profile, der Abwehr von Spam und vieles mehr. Durch den Austausch konnten die Scouts untereinander schnell Netzwerke bilden und sich so bei ihrer täglichen Arbeit gegenseitig auch über die Konferenz hinaus unterstützen.